Die Bank als Internet-Dienstleister

- von BTX zu Finanzportalen (und darüber hinaus ?) -

 

Andreas Weber,

Bremer Bank AG, Region Nord

 

GI-Regionalgruppenveranstaltung Bremen/Oldenburg, 16.01.2001

 

 

Anfang der 80er Jahre wurde das BTX-System der damaligen Deutschen Bundespost aus der Taufe gehoben. Nach einem eher mühseligen Start wuchs die Zahl der Teilnehmer in der 2. Hälfte der 90er Jahre deutlich an. Und mit über 6 Millionen Teilnehmern ist T-Online mittlerweile der größte Internetprovider Europas.

Daß sich mit den zunehmenden technischen Möglichkeiten auch die Kommunikation zwischen dem Kunden und seiner Bank verändern würde, liegt auf der Hand. T-Online, Internet-Banking, HBCI und Direkt-Brokerage sind da nur einige Stichworte im Privatkundengeschäft der Banken.

Aber auch die Kommunikation zwischen Unternehmen und Banken hat sich gewandelt. Aus eher "behäbigen" Datex-P-Nutzern sind Kunden geworden, für die Begriffe wie Internet-Marktplätze, B2C und B2B, Cybershops und virtuelle Bargeld über Erfolg und Mißerfolg mitentscheiden.

Auf Basis der bisherigen rasanten Entwicklung fällt ein Ausblick in die Zukunft der Kunde-Bank-Beziehung wohl schwer – aber verschiedene Tendenzen sind bereits absehbar: Der Kunde wird mehr und mehr "König" werden - und der Bankberater wird sein bisheriges Arbeitsfeld zunehmend verändern müssen.