COOL:Gen goes Proxies oder Neue Tendenzen in einer alten Welt

 

Jürgen Habermann, Claus Schrodin, T-Nova EZ Nord, Bremen

Dr. Wolfgang Hildesheim, Sterling Software

 

Regionalgruppenvortrag am 14.09.99

 

Modellbasierte CASE-Tools wie COOL:Gen werden heute vielfach als Uralttechnologie abgetan. Das Zeitalter von OO und Internet ruft nach neuen Methoden und neuen Technologien, denen man sich stellen muß. Andererseits entwickeln die T-Nova und viele andere große Unternehmen mit diesem Werkzeug sehr erfolgreich IV-Systeme. Die Vorteile des Tools liegen in der durchgängigen Unterstützung des gesamten Softwareentwicklungsprozesses inklusive des Codegenerators.

Mit der Unterstützung von COM-Proxies durch COOL:Gen war ein Anreiz geschaffen, neue Möglichkeiten in der Softwareentwicklung unter Beibehaltung des Tools mit allen seinen Vorteilen zu testen. In dem Projekt Wohnungsbörse haben wir an einem überschaubaren Thema versucht, neue Wege der Anwendungsentwicklung im EZ Nord zu gehen. Es sollte eine datenbankgestützte Internet-Anwendung mit COOL:Gen entwickelt werden, bei der sowohl die prozessorientierte Analyse als auch die komponentenbasierte Entwicklung zum Einsatz kommen sollte.

 

Nach einem kurzen Blick auf die Ausgangslage werden die Schwerpunkte Prozessorientierung und Komponentenmodellierung sowie die Implementierung des Systems mit dem Tool COOL:Gen vorgestellt. Nach Ablauf des Projektes wurde versucht, das Vorgehen und die Erfahrungen bei der Wohnungsbörse mit der Fa. Sterling bezüglich der Methoden und Tools aufzuarbeiten und Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln. Die strategische Ausrichtung von Sterling Software scheint den bei der Wohnungsbörse gewählten Ansatz im Zukunft noch stärker zu unterstützen.