13.01.1998

Dr. Andreas Stern,

Institute of Shipping Economics and Logistics, Department of Telematics

 

"Interconnectivity" - Verbindungen schaffen zwischen EDV-Anwendungs-Systemen

 

Das folgende Problem ist ja allgemein bekannt: Jede Firma hat irgendeine Art von Software zur Bestandsverwaltung, Auftragsbearbeitung, Disposition und Buchhaltung - aber wenn es darum geht, mit Geschaeftpartnern oder Behoerden Daten auszutauschen, bedeutet das meistens beim Sender ,Faxen" und beim Empfaenger ,Eintippen". Das kostet Zeit und ist fehleranfaellig. Eine moegliche Loesung heisst natuerlich ,EDIFACT" - was aber vor allem fuer kleinere und mittlere Firmen oft zu aufwendig, zu teuer bzw. zu kompliziert ist.

Im Bremer Institut fuer Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) wurde nun im Rahmen des von der EU gefoerderten Forschungs- und Entwicklungsprojektes BOPCom (,Baltic Open Port Communication" / 1996-1998) eine universelle Loesung fuer dieses Problem entwickelt: Der ,Interconnectivity Manager".

Dabei handelt es sich um ein aus mehreren Komponenten bestehendes EDV-System, das den Datenaustausch zwischen ansonsten inkompatiblen Anwendungssystemen erlaubt. Die Realisierung dieses Konzeptes erfolgt gegenwaertig beim Travemuender Datenverbund (TraDaV), an dem die Luebecker Hafengesellschaft (LHG), das Technikzentrum Luebeck (TZL) und verschiedene Reedereien und Spediteure beteiligt sind.

Der Vortrag bringt

Damit sind gewissermassen die technischen Grundlagen gelegt fuer umfangreichere und weitergehende Ansaetze des ,Electronic Commerce", die an gleicher Stelle im Ferbruar behandelt werden sollen.

Wer sich schon vorab ueber die Inhalte dieses Vortrages informieren moechte, kann dies unter www.tradav.de, www.bopcom.de und www.isl.org tun.