Regionalgruppenvortrag am 04.12.2001

Alternativen für die Entwicklung von grafischen Oberflächen in Java
Jens Dibbern, EMPRISE Software + Consulting GmbH, Hamburg

Als Sun und Netscape 1995 Java Applets im Navigator präsentierten, begann der Erfolg dieser Programmiersprache. Die eingeschränkten Möglichkeiten des Abstract Windowing Toolkit (AWT) erweiterte Sun drei Jahre später durch die Java Foundation Classes (JFC) mit der Swing Bibliothek. Parallel dazu versuchte Microsoft zuerst die Application Foundation Classes (AFC), dann die Windows Foundation Classes (WFC) am Markt zu etablieren.

Mittlerweile gibt es durch das Eclipse Projekt von IBM und das .NET Framework in Verbindung mit Visual J# von Microsoft zwei Alternativen mit vollkommen unterschiedlichen Ansätzen zu den Swing Klassen. Der Aufbau der Teilbereiche zur Entwicklung grafischer Oberflächen wird im ersten Abschnitt des Vortrags detailliert beschrieben.

Der zweite Abschnitt behandelt die praktischen Auswirkungen der unterschiedlichen Architekturen und nennt Vor- und Nachteile sowie Argumente für und wider den Einsatz in Projekten.